Industrialisierung und Industriestruktur USA und Kanada

von: Stephi Kanzok

GRIN Verlag , 2003

ISBN: 9783638180801 , 66 Seiten

Format: PDF, ePUB

Kopierschutz: frei

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Preis: 29,99 EUR

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Industrialisierung und Industriestruktur USA und Kanada


 

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: 1, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Geographisches Institut), Veranstaltung: Hauptseminar USA/Kanada, Sprache: Deutsch, Abstract: Als 1607 englische Seefahrer in Jamestown die erste Siedlung Nordamerikas gründeten, war ihnen sicher nicht bewusst, dass sie den Grundstein für eine zukünftigen Weltmacht legten, die zum Vorbild für vieler anderer Staaten auf allen Kontinenten der Welt wurde. In Amerika wurde durch die erste Verfassung eine Basis für alle folgenden demokratischen Systeme geschaffen. Der folgende Aufstieg der USA zur Weltmacht ist eine logische Konsequenz der Grundsteine, die während des Unabhängigkeitkrieges und der Westexpansion gelegt wurden. Ein funktionierendes politisches System und Rohstoffe im Überfluss sowie ein großes Arbeitskräftepotential waren Voraussetzung die Entwicklung des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten zu einer Weltwirtschaftsmacht. Von den 50 größten Industriebetrieben der Welt, wie z.B. das Rockefeller-Imperium oder die Ford-Automobilwerke, sind heute über 20 in den USA angesiedelt. Wie Amerika diese für eine Kolonie ungewöhnliche Entwicklung zu einer Weltwirtschaftsmacht vollziehen konnte, wie die Industriestruktur damals aussah und heute aussieht aber auch welche Kräfte und Faktoren die Industrie Amerikas steuern und beeinflussen, wird im Folgenden beschrieben. Der Industrialisierungsprozess Die Entwicklung der USA von einer Agrarnation zu einer führenden Industriemacht bis hin zur postindustriellen Dienstleistungsgesellschaft hat sich in nur rund 80 Jahren vollzogen. Während im Industriezeitalter ein zentral-peripheres Wirtschaftsgefüge mit dem Manufacturing Belt als 'Zentrum' und dem Rest der USA als strukturschwache 'Peripherie' herausgebildet hat, so ist das Ergebnis der postindustriellen Entwicklung eine industrielle Mehrkernstruktur. Neue Industrieregionen sind außerhalb der klassischen altindustrialisierten Regionen entstanden. Die nächsten Kapitel (1.1 - 1.5) stelle einen kurzer Abriss des Industrialisierungsprozesses sowie der Entwicklung der Industrie von der Kolonialzeit bis heute dar.