Empirische Untersuchung ausgewählter Aspekte zum gegenwärtigen Kenntnisstand der körperlichen und kognitiven Defizite bei Kindern im Grundschulalter

von: Andy Voigt

GRIN Verlag , 2007

ISBN: 9783638615754 , 58 Seiten

Format: PDF, ePUB

Kopierschutz: frei

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Preis: 18,99 EUR

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Empirische Untersuchung ausgewählter Aspekte zum gegenwärtigen Kenntnisstand der körperlichen und kognitiven Defizite bei Kindern im Grundschulalter


 

Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Didaktik - Sport, Sportpädagogik, Note: 1,4, Private Berufsakademie Saarbrücken (Private Berufsakademie Saarland (BA)), Sprache: Deutsch, Abstract: Beweglichkeit und Kinder ist das nicht eine unzertrennliche Einheit? Sind nicht Kinder die Bewegungsspezialisten? Wer an Kinder denkt, der stellt sich Wesen vor, die ununterbrochen in Bewegung sind. Sie tollen, laufen, rennen, spielen, toben, raufen, klettern, balancieren und springen. Aber warum haben dann bereits Kinder im Vorschulalter motorische Defizite? Es scheint so, als hätte die Kindheit in den letzten Jahren eine Wandlung durchlaufen. In vielen Medien, darunter auch Veröffentlichungen mit wissenschaftlichem Hintergrund, wird mit einer steten Regelmäßigkeit über Kinder berichtet, die unter Herz-Kreislauf-Schwächen, Haltungsproblemen, Konzentrationsschwierigkeiten, Verhaltens- und Wahrnehmungsstörungen sowie Bewegungsauffälligkeiten leiden (vgl. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 2004; Robert Koch Institut, 2004; WIAD-Studie II, 2003; Zitzmann/ Universität Flensburg, 2003). Es wird sogar referiert, dass die Kinder nicht einmal mehr '(...) richtig rückwärts laufen können' (Kretschmer/ Giewald, 2001, S. 44). 'Etliche können nicht mehr klettern, balancieren oder rückwärts gehen' (Rolff/ Zimmermann, 2001, S. 145). Auch wird über das Auftreten von typischen Erwachsenenkrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht (Adipositas) und Rückenbeschwerden berichtet. Die oben genannten Veröffentlichungen beschreiben nicht nur die einzelnen Probleme, sondern liefern die Gründe und die Schuldigen gleich mit: Eltern, die zu wenig Zeit mit ihren Kindern verbringen, unqualifizierte und überforderte Erzieher /innen, unzeitgemäße Konzepte in den Kinderbetreuungseinrichtungen, Abnahme von Spielflächen für die Kinder und damit verbunden eine Verlagerung des kindlichen Spielens von draußen in die Wohnungen, bis hin zu Schadstoffen in der Umwelt und in den Lebensmitteln. Diese Aufzählung ließe sich noch beliebig fortsetzen, ohne dass sich an der beschriebenen Situation etwas ändern würde. Aber wie kann man dieser Problematik begegnen? Im Rahmen einer Kooperation mit einer Grundschule zum Thema Bewegungsförderung wurde das Interesse des Autors diesbezüglich geweckt. Ziel dieses Kooperationsprojektes ist es, Kinder durch regelmäßige Bewegungsförderung vor Entwicklungsstörungen zu bewahren, ihre Entwicklung mit kindgerechten Bewegungsangeboten zu fördern. [...]