Haben Lobbyisten zu starken Einfluss auf EU-Entscheidungen?

von: Jenny Werner

GRIN Verlag , 2008

ISBN: 9783638004541 , 7 Seiten

Format: PDF

Kopierschutz: frei

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Preis: 5,99 EUR

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Haben Lobbyisten zu starken Einfluss auf EU-Entscheidungen?


 

Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,3, Universität Lüneburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der folgende Essay beschäftigt sich mit der Fragestellung, ob Lobbyisten zu starken Einfluss auf EU-Entscheidungen nehmen. Lobbyismus ist keine Neuerscheinung am politischen Horizont, sondern entstand Anfang des 19. Jahrhunderts durch die Versuche von Wirtschaftsvertretern, Abgeordnete in der Vorhalle des 'Willard Hotels' in Washington D.C. zu beeinflussen. Aus dem englischen Wort 'lobby'(Vorhalle), wurde dann Lobbyist. Nach Hans Merkle ist eine zeitgemäße Definition von Lobbying: 'Die zielgerichtete Beeinflussung von Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung'. Mittlerweile werden 84 Prozent der neuen Gesetze in Brüssel verabschiedet, deswegen nimmt der EU-Lobbyismus eine immer wichtiger werdende Rolle ein und auf allen Ebenen des Gesetzgebungsprozess wird der Versuch EUEntscheidungen zu beeinflussen, betrieben. Wo genau die Grenze zwischen legitimer Partizipation, die durch das Grundgesetz geschützt ist und illegaler Nötigung, Korruption und Erpressung liegt, soll im nächsten Abschnitt anhand von bestimmten Kriterien erläutert werden, die es ermöglichen Licht in diese Grauzone zu bringen.