Die Jäger - Thriller

von: David Baldacci

Bastei Lübbe AG, 2011

ISBN: 9783838710518 , 608 Seiten

Format: ePUB

Kopierschutz: Wasserzeichen

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Preis: 8,99 EUR

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Die Jäger - Thriller


 

KAPITEL 8 (S. 41-42)

Als der Zug aus dem Bahnhof rollte, der kaum mehr als eine schlecht beleuchtete Bretterbude war, fiel Stones Blick auf den Ex-Quarterback. Dann schaute er hinüber zu den drei Schlägern, die sie finster anstarrten. Ihren Mienen war zu entnehmen, dass sie die Keilerei noch längst nicht als beendet betrachteten und am liebsten auf der Stelle fortgesetzt hätten. Stone nahm seinen Kleidersack und fasste den jungen Mann am Arm. »Also los, gehen wir.« Der Bursche zuckte zurück. »Ich gehe mit Ihnen nirgendwohin!« »Okay. Dann bleib hier und lass diese Typen beenden, was sie angefangen haben«, sagte Stone und nickte mit dem Kinn zu dem Stämmigen und seinen Freunden hinüber.

»Die haben eher mit Ihnen ’ne Rechnung offen als mit mir. Sie haben diese Arschgeigen zusammengestaucht.« »Ja, und mit dir hatten sie ihren Spaß. Was glaubst du wohl, wen von uns sie sich lieber vorknöpfen?« Zum ersten Mal sah Stone im Mienenspiel des Burschen so etwas wie Einsicht.

»Okay. Da du jetzt endlich zuhörst, solltest du mir vielleicht erst mal erzählen, woher du kommst.« »Von zu Hause. Ich will weg. Mein eigenes Leben führen.« »Das kenne ich. Aber wie die Sache sich momentan darstellt, dürfte es vernünftiger sein, erst mal nach Hause zurückzukehren, die Verletzungen behandeln zu lassen und die Reise später anzutreten. Hast du noch Eltern?« »Meine Mutter.« »Und wo ist dein Zuhause?« Missmutig sah der Junge zu der Dreierbande hinüber, die bisher noch keinen Finger gerührt hatte.

»Ich will nicht zurück. Ich bin gerade erst weg aus dem Scheißkaff.« Erneut besah Stone sich die Jacke des Burschen. »Du bist mal Sportler gewesen, stimmt’s?«

»Der beste Sportler, den dieses Drecksloch je hervorgebracht hat. Und jetzt sieht man, wie viel es mir genutzt hat.« »Nur die wenigsten schaffen es bis ins Profilager. Das heißt aber nicht, dass die Anstrengung sich nicht gelohnt hat oder dass man ein Versager ist.«

»Danke für die Aufmunterung«, sagte der Junge geringschätzig. »Noch ein paar solche Worte, und Sie haben mein Leben völlig umgekrempelt.« Stone stieß einen schwermütigen Seufzer aus. »Nun hör mal zu, mein Sohn. Ich habe selbst genug Probleme. Darum überlasse ich dich in fünf Sekunden den Hyänen da drüben, wenn wir nicht ganz schnell zu einem besseren Miteinander finden.«